Agentic Coding and Transcultural Futures: Creativity, Labor, and Inequality
Im Lehr- und Forschungsprojekt „Agentic Coding and Transcultural Futures: Creativity, Labor, and Inequality“ entwickeln Studierende ihre eigenen medienkünstlerischen Projekte, die sie mithilfe von Creative Coding und verschiedenen AI-Tools umsetzen. Der Fokus liegt dabei auf transkulturellen Themen, die auf Ungleichheiten hinweisen, die durch die Nutzung von AI verstärkt werden, aber auch darauf, wie sie mit denselben Mitteln abgebaut werden können. AI-Umgebungen als Räume zu verstehen und sie als Verstärker für künstlerischen Selbstausdruck zu nutzen, sind zentrale Bestandteile des praxisbasierten Formats.
AI wird nicht primär als Werkzeug, sondern als medialer und zugleich ästhetisch strukturierter Handlungsraum verstanden. AI-Umgebungen werden als performative Konfigurationen und Strukturen künstlerisch erprobt und erforscht. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Ausbildung transkultureller Sensibilität sowie einer differenzierten ästhetischen Urteilskraft, die es ermöglicht, technologische Entwicklungen in ihren jeweiligen sozialen, kulturellen und ökonomischen Kontexten kritisch einzuordnen. Anschließend sollen die entwickelten Projekte in öffentliche Workshop-Formate übersetzt und in Kooperation mit NBL e.V., einem Verein für kulturelle und medienästhetische Bildung, für unterschiedliche Zielgruppen zugänglich gemacht werden.
Das Lehr- und Forschungsprojekt wird von Klaus Schüller (Mitglied fz dkmi, h_da) und Martin Schüller (Vacay GmbH) durchgeführt. Das Projekt wird vom AI Hub der Hochschule Darmstadt gefördert.
Projektinformationen
Laufzeit: 04/2026-07/2027
Projektleitung h_da: Klaus Schüller
Gefördert durch den AI Hub der Hochschule Darmstadt