Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das fz dkmi

In Reaktion auf die “Corona-Pandemie” wurde die Hochschule Darmstadt in den Basisbetrieb versetzt. Das fz dkmi hat entsprechend reagiert.

Bereits seit mehreren Wochen sind die Büros des Forschungszentrums an der Hochschule weitgehend leer. Nach einer kurzen Orientierungsphase finden die Arbeit an den Forschungs- und Transferprojekten – sofern möglich und sinnvoll – online statt. Natürlich ist dies mit einigen Einschränkungen verbunden, denn gerade die Forschungslabore sind für einige Projekte wichtig. Auch einige Untersuchungen und Forschungsschritte mit unterschiedlichen Zielgruppen lassen sich digital nur eingeschränkt umsetzen. 

Auf der anderen Seite sind manche Angebote, die im Rahmen von Projekten gemacht werden können, gerade in der aktuellen Phase von besonderer Bedeutung. Dies gilt beispielsweise für das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum sowie “ALLE im Digitalen Wandel”, die mit  Unterstützungsangeboten zu Digitalisierungsthemen die aktuellen Bedarfe mehr denn je adressieren. Andere Projekte, die auf vorhandene Infrastruktur aufbauen, wie beispielsweise 360°-Environment, stimmen aktuell mit dem Förderverbund hFMA eine Verlängerung der Laufzeit ab. 

Besonders bei den im Frühjahr geplanten Veranstaltungen war eine Digitalisierung – etwa aufgrund der Kurzfristigkeit – nicht immer möglich. Somit wurde das WissbarCamp (#wissbar20), das im April 2020 stattfinden sollte, leider abgesagt. Da zurzeit nicht abzusehen ist, wie sich die Situation entwickelt, wurde auf eine Verlegung zunächst verzichtet. Änderungen hierzu werden frühzeitig bekannt gegeben. 

Auch die Fördergeber reagieren auf Grund der Auswirkungen der Pandemie mit zeitlich befristeten Anpassungen der Förder- und Auswahlbedingungen, so dass Einreichungsfristen verschoben, Fördervoraussetzung für Unternehmen ausgesetzt und Fristen zur Berichterstattung verlängert werde.

Durch eine zeitlich befristete Übergangsregelung im Wissenschaftszeitvertragsgesetz haben Hochschulen und Forschungseinrichtungen als Arbeitgeber von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in ihrer Qualifizierungsphase die Möglichkeit, die Beschäftigungsverhältnisse über die bisherigen Befristungsgrenzen hinaus um sechs Monate zu verlängern, wenn sich beispielsweise Forschungsprojekte aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation verzögern.

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